(Aktualisiert: 10/2021)

In Deutschland leiden zwischen 20  und 30 Millionen Menschen an einer Pollenallergie bzw. Heuschnupfen, also fast jeder Dritte, und das mit steigender Tendenz. Allergien verlaufen chronisch und fortschreitend, verschlimmern sich also stetig, wenn sie nicht richtig behandelt werden.  Dabei gibt es eine Vielzahl von Blüten- und Gräserpollen, die allergische Reaktionen auslösen können, und nicht jede Person ist auf die gleichen Pollen allergisch. Mithilfe der hier vorgestellten Pollenallergie-Tests kann man sich einfach und unkompliziert, ohne Arztbesuch und Wartezeit, bequem von zuhause aus, auf die gängigsten Pollenallergien untersuchen lassen.

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Was ist eine Pollenallergie?

Unter dem Begriff Pollenallergie wird eine Überempfindlichkeit gegen die Pollen von Gräsern, Blüten und anderen Pflanzen zusammengefasst. In den Pollen sind Allergene enthalten, die durch die in der Luft umherfliegenden Pollen mit den Atemschleimhäuten in Kontakt geraten. Dort findet eine Reaktion mit den Immunzellen statt, wodurch entzündliche Prozesse entstehen. Obwohl die Pollen eigentlich harmlos sind, registriert das Immunsystem bei einem Allergiker irrtümlicherweise eine Gefahr, nachdem es den Kontakt mit Pollen festgestellt hat. Daher treten dann die typischen Symptome der Pollenallergie auf. Ob man eine Pollenallergie entwickelt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Sowohl die genetische Veranlagung als auch die Umweltfaktoren spielen bei der Entstehung einer Pollenallergie eine wichtige Rolle.

Was wird bei einem Pollenallergie-Bluttest untersucht?

Die entnommene Blutprobe wird im Labor auf IgE-Antikörper untersucht. Das sind spezifische Antikörper des Immunsystems, die auf ganz bestimmte Fremdkörper spezialisiert sind. Bei einer Allergie kommen diese zu häufig vor und lösen eine Fehlsteuerung des Immunsystems aus, wenn sie auf eigentlich harmlose Eiweiße, wie etwas die aus den Pollen, treffen. Im Umkehrschluss kann man also bei erhöhten IgE-Werten im Blut auf eine Allergie schließen.

Zu beachten gilt dabei, dass man den zu überprüfenden Allergenen im Idealfall in den letzten zwei bis drei Wochen ausgesetzt gewesen sein sollte. Im Fall von Pollen also, wenn diese bereits fliegen. In vielen Fällen können Antikörper aber auch festgestellt werden, wenn man diesen nicht zuvor ausgesetzt gewesen ist.

Was ist der Unterschied zwischen einer Pollenallergie und Heuschnupfen?

Häufig wird die Pollenallergie auch als Heuschnupfen bezeichnet. Im Prinzip ist der Heuschnupfen aber nur ein Symptom, welches bei einer Pollenallergie auftritt: Es kommt zu häufigen Niesattacken und aus der Nase tritt ein flüssiges, klares Sekret aus. Im medizinischen Sinne ist der Heuschnupfen eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die anders als bei einer Erkältung allergisch bedingt ist und unter anderem durch Gräserpollen ausgelöst wird. Daher wird der Heuschnupfen von Ärzten als Pollinosis oder allergische Rhinitis bezeichnet.

Was sind Symptome für eine Pollenallergie?

Es gibt zahlreiche Symptome, die bei einer Pollenallergie auftreten können:

  • Fließschnupfen
  • Juckende Nase
  • Starke Niesattacken, die teils mehrere Minuten anhalten
  • Tränende, gerötete und juckende Augen, die an eine Bindehautentzündung erinnern
  • Gereizte, trockene und geschwollene Augenlider
  • Juckreiz der Schleimhäute im Rachen und Mund
  • Oftmals auch Krankheitsgefühl inklusive Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen wie bei einer Grippe

Nicht selten wird bei einer Pollenallergie auch der Nachtschlaf beeinträchtigt, weshalb Betroffene tagsüber sehr müde sind. Typisch ist bei der Gräserallergie dabei, dass die Symptome auftreten, solange die Pollen fliegen. Nur in der Winterzeit oder in längeren Regenperioden können Allergiker sprichwörtlich endlich durchatmen und werden nicht mehr von den genannten Beschwerden geplagt.

Was kann man gegen eine Pollenallergie tun?

Betroffene einer Pollenallergie haben leider kaum eine Möglichkeit das Allergen zu vermeiden. Die Pollen von Bäumen, Gräsern und Blüten werden durch den Wind kilometerweit getragen und gelangen beim Lüften auch ins Rauminnere. Deshalb ist eine Linderung bei einer Pollenallergie nur durch eine Behandlung der Symptome möglich. Dafür werden Medikamente eingesetzt – wie etwa abschwellende Nasensprays oder Nasentropfen mit Glukokortikoid. Auch Antihistaminika können eingenommen werden, um die unangenehmen Beschwerden zu lindern. Sie sollen die überschießende Reaktion des Immunsystems unterdrücken, sodass der Körper auf das Allergen nicht mehr so stark reagiert. Auch dadurch können die typischen Symptome der Pollenallergie abgeschwächt werden. Komplett bekämpfen lassen sich die Beschwerden aber meist dennoch nicht.

Eine weitere Alternative ist eine Hyposensibilisierung. Es handelt sich hierbei um eine spezifische Immuntherapie (kurz: SIT). Hierbei werden wachsende Allergendosen verabreicht, damit der Körper eine Toleranz gegenüber den allergieauslösenden Pollen entwickeln kann. Häufig muss die SIT über einen Zeitraum von drei Jahren durchgeführt werden, um einen guten Erfolg zu erzielen. Die beste klinische Wirksamkeit kann erreicht werden, wenn die SIT bereits früh begonnen wird. Daher ist der optimale Zeitpunkt dafür schon im Kindes- und Jugendalter. Nichtsdestotrotz kann sich eine solche Therapie auch bei Erwachsenen noch lohnen. Dies wird durch Studien belegt, die darauf hindeuten, dass die allergischen Symptome um 30 bis 40 Prozent zurückgehen können. Damit ist auch eine deutlich gesteigerte Lebensqualität bei den Allergikern verbunden.

Vorteile eines Pollenallergie-Selbsttests

Wie funktioniert ein Pollenallergie-Test für Zuhause?

Nachdem man sich für den passenden Anbieter und Test entschieden hat bestellt man das entsprechende Testkit zu sich nachhause. Ganz ohne einen Termin vereinbaren zu müssen, sich von der Arbeit freistellen zu lassen, und ohne Wartezeiten beim Arzt, entnimmt man mit einem kleinen Pieks in den Finger wenige Tropfen Blut und sendet diese direkt an ein FachLabor. Sobald die Ergebnisse ausgewertet wurden, können diese bequem online und leicht verständlich abgerufen werden.

Sind online Anbieter von Allergie-Tests seriös?

Ja, alle von uns vorgestellten Anbieter sind in Deutschland ansässige Firmen, welche bereits jahrelange Erfahrung haben und ihre Blutproben in Fachlaboren analysieren lassen. Einige arbeiten zudem mit Ernährungsberatern, Heilpraktikern, Personal Trainern oder Profi Sportlern zusammen und vertreiben Ihre Produkte auch über Apotheken.

Sind die ermittelten Messwerte genau?

Ja, die von uns vorgestellten Anbieter lassen ihre Blutproben in Fachlaboren auswerten, die etablierte Testmethoden verwenden.

Fazit

Wer sich unkompliziert, ohne Terminvereinbarung und Wartezeiten, auf eine Pollenallergie testen lassen will, kann dies mit einem der vorgestellten Selbsttests bequem von zuhause aus machen. Die eingesendete Blutprobe wird in einem zertifiziertem und akkreditiertem Labor ausgewertet, und man erhält innerhalb weniger Tage die Ergebnisse, gegen welche Pollen man wie stark allergisch ist. Bei unserem Testsieger Cerascreen erhält man zudem noch zusätzlich direkt umsetzbare Empfehlungen und Tipps.